Der Ursprung der Angst

Angst ist ein Gefühl, das uns in bedrohlichen Situationen warnen soll und das dazu führt, dass wir besonders wachsam sind. Also ist sie eigentlich sinnvoll.
Aber dann wäre die logische Schlussfolgerung für einen Sozialphobiker: Fremde Menschen sind eine Bedrohung und das Unterbewusstsein tut gut daran, sich vor ihnen zu fürchten. Das macht natürlich wenig Sinn, denn wenn wir uns vor unseren eigenen Artgenossen fürchten, sind wir nicht mehr gesellschaftsfähig und können unseren Alltag nicht mehr bestreiten.
Wir haben es also nicht mit sinnvoller Angst zu tun, sondern mit einer Überreaktion. Trotzdem: Der Ursprung der Sozialangst ist die sinnvolle Warnung vor Bedrohung.
Wer bedroht uns?
Obwohl es natürlich durchaus gefährliche Menschen gibt, ist der Großteil unserer Spezies doch eher harmlos und keine echte Gefahr. Doch unsere Instinkte sind feinfühlig. Wir spüren unterbewusst, ob uns Menschen gut tun, ob sie uns Energie kosten oder Energie geben. Wir spüren auch, ob jemand ehrlich zu uns ist und ob er es wirklich gut mit uns meint. Das Problem ist: Menschen, die ehrlich sind und altruistisch (also nicht nur nach sich selbst schauen) sind sehr selten. Aber in unserem sozialen Umfeld begegnen wir tagtäglich vielen Menschen. Was machen wir also, damit unser Alltag trotzdem funktioniert? Wir ignorieren unsere Instinkte, spielen Rollen und nehmen hin, dass alle anderen das auch tun.
Eine ganze Zeit lang mag das gut gehen. Bis dann der Körper keine Ressourcen mehr hat, um den Stress auszugleichen und die Unstimmigkeit in unserem Leben zu kompensieren. Dann treten Überlastungssymptome und Folgeerscheinungen auf: Burnout, Depression, körperliche Leiden und Angststörungen bis hin zu Panikattacken.
Wer sich also bei sozialer Phobie nur fragt, warum er Angst vor Menschen hat, schrammt am Kern der Sache vorbei. Wir müssen uns eigentlich zwei Fragen stellen. Erstens: Warum habe ich meine Instinkte so lange missachtet, dass sie zu einer ausgewachsenen Angst wurden? Und zweitens: Wie habe ich mein System so überlastet, dass es nicht mehr die Möglichkeit hat, angemessen mit Stress umzugehen?
Und die Lösung für beide Problemstellungen ist die Beschäftigung mit sich selbst. Eine schnelle Genesung kann passieren, wenn man sich der vielen kleinen und großen Unstimmigkeiten im Leben bewusst wird und zu einem ganzheitlichen Lebenswandel bereit ist.
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