Die Stimme und Stimmigkeit

Unsere Stimme ist einzigartig und wertvoll.
Aber während wir unsere Haar frisieren und färben, unseren Körper durch Fitness formen und trainieren, unsere Haut pflegen, tättowieren und piercen, unsere Nägel lackieren, unser Gesicht schminken und uns durch Operationen bemühen „schöner zu sein“, haben wir doch so wenig Aufmerksam für unsere Stimme übrig – obwohl diese nicht nur für die Kommunikation und zum Ausdruck unserer Gefühle sehr wertvoll ist, sondern auch zur Attraktivität eines Menschen beitragen kann.

Die Stimme ist der Spiegel unserer Seele. Sie gibt wieder, wie wir uns fühlen: Angst, Trauer, Wut, Freude, Müdigkeit – alles kann nur durch das Hören einer Stimme wahrgenommen werden. Zu Nutze macht man sich das unter anderem in Filmen, Hörbüchern, beim Telefonmarketing, im Gesang und in der Werbung.

Die Stimmlippen, die in unserem Kehlkopf sitzen und durch unseren Ausatem in Schwingung versetzt werden, sind nur wenige Millimeter groß. Trotzdem sind sie dazu in der Lage, Erstaunliches zu vollbringen: Das Geschrei eines Babys zum Beispiel. Gerade mal einen halben Meter groß, schaffen es diese kleinen Geschöpfe, ein ganzes Haus mit ihrem Gebrüll auf den Kopf zu stellen. Oder Gesang: Stimmen wie die von Whitney Houston – erzeugt nur durch winzige, von Schleimhäuten bedeckte Stimmlippen.

Aber wie man sie richtig einsetzt, wie man sie schont und gesund hält, wissen die wenigsten. Wird die Stimme falsch benutzt oder überstrapaziert, klingt sie gepresst, überhöht und in manchen Fällen sogar unangenehm. Auf Dauer führt die Fehlbenutzung zu Heiserkeit und möglicherweise zu gefährlichen Schädigungen der Stimmbänder.

Im Sprechtraining wird nicht nur der richtige Umgang mit der Stimme erklärt: Vor allem trainiert man das Sprechen in der natürlichen Sprechstimmlage, man sagt auch Indifferenzlage. Das ist die Stimmlage, in der am wenigsten Kraftanstrengung vom Sprecher benötigt wird. Durch das Trainieren der Atemmuskulatur und der Atemhilfsmuskulatur wird der Ausatemstrom so dosiert, dass nie zu viel Druck auf den Stimmbändern liegt. Wichtig ist für die Stimmarbeit die Lockerung des Körpers und der Abbau von emotionalen Blockaden. Ist der Trainierende gewillt, kontinuierlich zu trainieren, seinen Alltag gegebenenfalls umzustellen und scheut er die Konfrontation mit sich selbst nicht, so steht einer schönen, entspannten und kraftvollen Stimme nichts mehr im Weg.

 

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